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Petition der IG Hadlikon

Flyer Funkstrahlung

Wege aus dem Mobilfunkdilemma

Wege aus dem Mobilfunkdilemma

Bloss die Spitze des Eisbergs

Der überwiegende Teil der Bevölkerung merkt heute (noch) nichts von der Strahlung. Al­lerdings kennen immer mehr Menschen andere, die darunter leiden, sodass die Akzep­tanz des Phänomens der Elektrosensibilität allmählich steigt. Faszination an den techni­schen Möglichkeiten der drahtlosen Kommunikation oder Autoritätsgläubigkeit wirken der Bewusstseinsbildung jedoch entgegen. Eines der häufigsten Argumente ist der Aus­ruf: „Es kann doch nicht sein, dass uns der Staat vor alledem nicht schützt!“. Doch die Elektrosensiblen sind bloss die Spitze des Eisbergs. Sie sind gleichsam unser Früh­warnsystem. Durch ihr Leiden warnen sie uns alle. Die Erfahrung ist: Elektrosensibel werden manche buchstäblich von einem Tag auf den andern. Eine Hypothese ist die, dass sich Elektrosensibilität durch allmähliche Schwächung der Abwehrkraft unerkannt bei vielen Menschen vorbereitet und irgendwann durch ein starkes elektromagnetisches Ereignis ausgelöst wird. Auch steigt die Anfälligkeit für Elektrosensibilität mit dem Alter.

Elektromagnetische Strahlung bzw. elektromagnetische Felder sind jedoch keineswegs nur ein Problem für Elektrosensible. Wir alle sind auch bioelektromagnetische Wesen. In den Zellen unseres Organismus sind Elektrizität und Magnetismus vorhanden. Elek­trosensible jedoch nehmen von äusseren elektromagnetischen Einflüssen verursachte Störungen ihres Organismus wahr und leiden darunter in unterschiedlichem, oft starkem Ausmass. Dass Nichtsensible keine entsprechenden Wahrnehmungen oder Beschwer­den haben, braucht nicht zu bedeuten, dass ihr Organismus langfristig nicht auch Scha­den erleidet. Diesbezüglich ist die Forschung noch am Anfang. Unabhängige Forscher und manche Ärzte warnen aber angesichts der verbreiteten Handynutzung durch Kinder und Jugendliche, dass da eine ganze Generation mit verfrühtem Auftreten neurodege­nerativer Krankheiten und solchen des Herz-Kreislauf-Systems sowie von Tumoren her­anwachsen könnte. Man muss inzwischen davon ausgehen, dass grundsätzlich jede Person ab einer bestimmten kumulierten Strahlendosis elektrosensibel werden kann.

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