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Wege aus dem Mobilfunkdilemma

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Revision der Mutterschutzverordung

Revision der Verordnung des WBF über gefährliche und beschwerliche Arbeiten bei Schwangerschaft und Mutterschaft (Mutterschutzverordnung; SR A22.111.52) 10. Januar 2014

Mit der Änderung soll die Belastung von werdenden Müttern durch nichtionisierende Strahlung am Arbeitsplatz geregelt werden. Das SECO schlägt viel zu hohe Grenzwerte vor, nämlich Werte, die der private und von der Industrie gegründete Verein ICNIRP im Jahre 1998 für die Allgemeinbevölkerung empfohlen hat. Diese Werte sind von der Verordnung über nichtionisierende Strahlung (NISV) bereits 1999 mit den sogenannten Anlagegrenzwerten verschärft worden, weil sie keinen vorsorglichen Gesundheitsschutz bieten.

Mit der revidierten Mutterschutzverordnung sollen jedoch noch viel höhere Grenzwerte, auf Empfehlung eines Vereins mit Interessenkonflikten zur Industrie, zugelassen werden. Die Änderung der Verordnung scheint ein schleichender Angriff auf die von der Industrie als lästig empfundenen Anlagegrenzwerte zu sein.

Der Dachverband verlangt, dass die Grenzwerte für die Exposition von schwangeren Arbeitnehmerinnen durch nichtionisierende Strahlung in jedem Fall höchstens den Anlagegrenzwerten gemäss geltender NIS-Verordnung entsprechen dürfen. Für eine wirklich umsichtige Vorsorge wären allerdings massiv tiefere Schutzwerte nötig.

Stellungnahme Revision Mutterschutzverordnung 10.1.2014

Zusammenfassung der NIS-Verordnung in einem Artikel des BAFU in der Zeitschrift SafetyPlus 1/2005

Kapitel 19 des BioInitiative-Reports 2012 - Fetal and Neonatal Effects of EMF

Kapitel 24 des Bioinitiative-Reports 2012 - Key Scientific Evidence and Public Health Policy Recommendations

Links:

Bioinitiative-Report 2012: www.bioinitiative.org

Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung NISV: www.bafu.admin.ch

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