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Petition der IG Hadlikon

Flyer Funkstrahlung

Wege aus dem Mobilfunkdilemma

Wege aus dem Mobilfunkdilemma

Rund 20'000 Unterschriften

Bern – Neun Organisationen für den Schutz vor Elektrosmog in der Schweiz geben dem Bundesparlament heute über 19'135 Unterschriften der Petition für weniger Funkstrahlung.ch ab. Gefordert wird eine umwelt- und gesundheitsverträgliche Ausgestaltung moderner Funktechnologien. Geräte des täglichen Lebens, die Funkstrahlung abgeben, sollen auffällig gekennzeichnet werden. Ausserdem sollen Gemeinden die Planungshoheit für die Standorte von Mobilfunkantennen zurückerhalten.

Seit Anfang Jahr sammelten die beteiligten Organisationen Unterschriften für die Petition für weniger Funkstrahlung.ch. Die Unterschriftensammlung verlief mit fast 20‘000 Unterschriften erfolgreich, obwohl die grossen Umweltverbände und Konsumentenschutzorganisationen leider noch abseits standen. Auch seitens der Bundesparteien gab es keine offizielle Unterstützung. Ebenso lehnt die Mehrheit der vorberatenden Nationalratskommission UREK-N die Anliegen der Petition mit aus fachlicher Sicht nicht haltbaren Argumenten ab. Offensichtlich besteht ein grosses Informationsdefizit. Hinter der Petition stehen neben den neun Organisationen auch viele Betroffene und Experten aus den Bereichen Medizin, Forschung, Planung und Jurisprudenz. Auch viele Politiker und Behörden aus Gemeinden unterstützen die Petition.

Ein stetig wachsender Teil der Bevölkerung hat Bedenken gegenüber der zunehmenden Belastung durch Funkstrahlung bzw. Elektrosmog. Viele sind dadurch bereits gesundheitlich beeinträchtigt. Die einseitige, unvollständige Kommunikation der Forschungsergebnisse sowie eigene Erfahrungen haben dazu beigetragen, dass die Menschen nicht mehr an die offiziell betonte Unschädlichkeit der Funkstrahlung glauben. Sie verlangen einen besseren Schutz, glaubwürdige Grenzwerte, klare Informationen, unabhängige Forschung und vor allem Mitbestimmung. Strengere Vorschriften können bestehende Technologiemonopole aufbrechen und Innovationen hervorbringen, die letztlich allen dienen, der Wirtschaft und der Bevölkerung.

Mit der Petition für weniger Funkstrahlung.ch stützen wir in erster Linie die parlamentarische Initiative von NR Christian van Singer, über die in der laufenden Session abgestimmt werden soll. Auch den anderen hängigen parlamentarischen Vorstössen zum Thema Elektrosmog möchten wir Nachdruck verleihen.
Im Anhang ist ein Dossier mit ausführlichen Informationen zu finden, welches das Thema von allen Seiten kritisch beleuchtet. Heute um 14:00 Uhr wird die Petition im Rahmen einer kleinen Aktion dem Bundesparlament in Bern übergeben

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